Hamburg, 2014

 

Moin, moin!  

Das neue Album ist da! Und es ist so viel in der Zwischenzeit passiert!

Unsere VĂ€ter haben ihre letzte Reise angetreten. Ich bin selber Vater geworden, der Herr hat mich mit zwei wundervollen Kindern gesegnet. Mein Vater hat sie zum GlĂŒck noch kennen gelernt, und auch wenn er nach einem zweiten Schlaganfall sonst nichts mehr bewegen konnte, die beiden zauberten ein LĂ€cheln auf sein Gesicht.  

Als mir die Idee zum Lied „Echte Liebe“ auf dem Album kam, war mein Sohn noch im dicksten und schönsten Bauch der Welt, beim Schreiben hielt ich ihn dann schon in den Armen und beim Aufnehmen von „Hochhauspoesie“ knapp ein Jahr spĂ€ter schreit meine kleine Tochter.  

Ich habe (und tue es noch) mich intensiv mit der schwarzafrikanischen Geschichte auseinandergesetzt und meine Erfahrungen als junger Afrodeutscher unter Afrodeutschen im Lied „Gewisse Leute“ zum Ausdruck gebracht. Die Hafterfahrung von Face und der Briefwechsel, den wir in dieser Zeit fĂŒhrten, spiegelt sich im Lied „Knastirre“ wieder und das Lied „Doch“ geht an meine Frau und unsere stĂŒrmischen Anfangszeiten. Und wie beim ersten Album ist auch diesmal Paddy wieder mit an Bord mit dem Lied „Born in der BRD.“  

Dieses Album ist reifer, tiefer, facettenreicher und, wie man auch am Cover sieht: bunter und dabei kraftvoll und leidenschaftlich wie das erste. Wir haben in unser Studio investiert und ich zusĂ€tzlich ein Studium an der SAE absolviert. Ich bin jetzt ein Diplom Toningenieur. „Hamburg ist die Stadt“ war ĂŒbrigens der praktische Teil meiner Diplomarbeit Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Wir haben in den letzten Jahren einen reichen Erfahrungsschatz auf der Strasse gesammelt und viel an Studio Know How dazu gelernt und wir bleiben unermĂŒdlich. An dieser Stelle noch mal Danke an alle Supporter da draussen! Durch euch und mit euch leben wir unseren Traum. Wir sehen uns! Auf der Strasse! 

 

M.I. Black Jack Ifeanyi

Afrika Bambaataa trifft SCHWARZWEISS

Afrika Bambaataa nimmt eine mit.

Jeder, der sich mit der Geschichte des Hip Hops befasst, kennt ihn, den MitbegrĂŒnder der Hip Hop Kultur, den GrĂŒnder der Zulu Nation, den Mann der ersten Stunde, den Godfather of Hip Hop. Die New Yorker Bronx auf deutschen Straßen, eine fĂŒhrt zur anderen, man muss nur marschieren...

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Fantattoo

Mehr geht nicht !!!!  Haben den Jung irgendwann auf der Straße beim Hustlen getroffen und er hat das Album "RAUSKOMM" mitgenommen. 

Monate spÀter treffen wir ihn wieder, als er aus Žnem Tattoo Studio kommt.

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Shortstory

Gino hat vier Ă€ltere BrĂŒder. Einer davon ist Murat. Murat war nicht stark. DafĂŒr ein Löwe. Einer, der sich seine Krallen zwischen himmelragenden Betonklötzen und geteerten SpielplĂ€tzen stumpf gelaufen hat.

In seinem Leben gab es keinen Platz fĂŒr Poesie. Keinen Platz fĂŒr ein Jahr in Amerika und keinen Platz an der Hochschule. In seinem Leben gab es nur GeschĂ€fte.

Murat dachte an seine kleine Mutter. Sie wird noch vor dem Fernseher gesessen und sich ihre Seifenoper angeschaut haben. Überrascht hatte sie nach ihm gerufen, als es so spĂ€t noch klingelte...

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